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Das Nürnberger Institut vor dem aus?

Radiobeitrag des Bayerischen Rundfunks von Jonas Miller, 21. August 2019, BR2 Regionalzeit, zum Thema:

Die Kost-Pocher’sche Stiftung Nürnberg bezuschusst im Jahr 2019 unser Web-Angebot mit einer einmaligen Zahlung. Dadurch ist der Erhalt unserer kostenlos zur Verfügung stehenden Internetlexika www.talmud-thora.de und www.after-the-shoah.org sowie das Zeitzeugenprojekt "Videoarchiv der Erinnerung“ zunächst gesichert. 
Wir sind jedoch weiterhin auf Förderung angewiesen. Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen:

Nürnberger Institut e.V., IBAN: DE69 8306 5408 0004 0207 15, BIC: GENODEF1SLR

Das Nürnberger Institut für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts e.V. ist eine anerkannte gemeinnützige Einrichtung und berechtigt, Spendenquittungen auszustellen. Geben Sie deshalb bei der Überweisung Ihrer Spende Ihre Anschrift an.

Unser 9. Institutsjahrbuch

nurinst 2018

Titelbild Jahrbuch nurinst 2018
171 Seiten, 20 Abb. s/w
22 x 14 cm, Pb.
ISBN 978-3-938286-52-4
ANTOGO Verlag

Beiträge zur deutschen und jüdischen Geschichte
Schwerpunktthema: Flucht, Vertreibung, neue Heimat

Im Fokus unseres 9. Jahrbuches steht die Zeit zwischen 1938 und 1948. In ihren Beiträgen beleuchten Historiker aus Deutschland, Israel und Österreich eine Dekade, die geprägt war von Flucht und Vertreibung, aber auch der Suche nach einer neuen Heimat.

NEU: Das Internationale Kinderzentrum Aglasterhausen auf dem Schwarzacher Hof 1945–48

Ein sicheres Zuhause: das UNRRA Kinderlager auf dem Schwarzacher Hof (Foto: US National Archives and Records Administration – Public Domain)

Seit den 1930er Jahren betreut die Diakonie auf dem Schwarzacher Hof (LK Neckar-Odenwald) geistig und körperlich behinderte Menschen. Doch während des nationalsozialistischen Regimes wurden auch aus dieser beschützenden Anstalt über 200 Heimbewohner abgeholt und im Rahmen des verbrecherischen Euthanasie-Programms ermordet.

Offensichtlich aufgrund der Verstrickungen in das NS-Vernichtungsprogramm weiterlesen

NEU: „Stammerer School Geretsried“

Die jüdische Sonderschule für Gehörlose und Sprachbehinderte im DP-Camp Geretsried 1947–1948

Lehrer Isaak Szmulewicz erteilt Sprechunterricht (Foto: AJDC)

„Im Lager Geretsried haben wir ein interessantes Experiment in Angriff genommen“, notierte eine Mitarbeiterin der Jewish Relief Unit unter dem Betreff „Stottererschule“. „Jüdische DPs, die bedingt durch Kriegshandlungen oder ihren Aufenthalt in den Konzentrationslagern unter Artikulationsproblemen leiden“, erhalten ab Mai 1947 dort eine spezielle Förderung und therapeutische Behandlung.

Diese einzigartige Bildungseinrichtung stand nicht nur jüdischen Überlebenden mit Sprechproblemen offen, sondern auch weiterlesen

Bayerisch Gmain und Prien

Jüdische Kinderlager im bayerischen Alpenvorland 1946-48

Kinder aus dem zentralen Auffanglager in Rosenheim fordern die frei Einreise nach Erez Israel (Foto: Beit Lochamei Hagetaot)
Kinder aus dem zentralen Auffanglager in Rosenheim fordern die frei Einreise nach Erez Israel (Foto: Beit Lochamei Hagetaot)

„Sie hatten nicht überlebt, sie existierten einfach länger als die Konzentrationslager,“ mit diesen Worten beschreibt der Historiker Lawrence Langer die allgemeine körperliche und mentale Verfassung der geretteten europäischen Juden. Unter den Überlebenden befanden sich auch Kinder und Jugendliche, die zum Teil schwer traumatisiert weiterlesen

Artikel des Nürnberger Instituts

Regelmäßig veröffentlichen wir auf den Seiten des größten deutschsprachigen jüdischen Online-Dienstes www.hagalil.com Artikel zu unseren Themen, hier einige Beispiele:

70 Jahre Israel – Die Shoa-Überlebenden und die Entstehung des jüdischen Staates

„Jidn hejbt on lernen boks!“

Unbekannte Fotos eines vergessenen Fotografen

Jeruschalaim de Lite

Als Schloss Maßbach Kibbuz Lanegew hieß