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nurinst 2018

Unser 9. Institutsjahrbuch ist am 16.08.2018 erschienen

Im Fokus unseres 9. Jahrbuches steht die Zeit zwischen 1938 und 1948. In ihren Beiträgen beleuchten Historiker aus Deutschland, Israel und Österreich eine Dekade, die geprägt war von Flucht und Vertreibung, aber auch der Suche nach einer neuen Heimat.

Titelbild Jahrbuch nurinst 2018
171 Seiten, 20 Abb. s/w
22 x 14 cm, Pb.
ISBN 978-3-938286-52-4
ANTOGO Verlag

Die Buchvorstellung findet am

Donnerstag, 20. September 2018, um 19 Uhr
im
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg
statt.

Eintritt frei

Monika Berthold-Hilpert vom Jüdischen Museum Franken und Alexander Schmidt vom Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände stellen ihre Beiträge vor.

 


NEU: Das Internationale Kinderzentrum Aglasterhausen auf dem Schwarzacher Hof 1945–48

Ein sicheres Zuhause: das UNRRA Kinderlager auf dem Schwarzacher Hof (Foto: US National Archives and Records Administration – Public Domain)

Seit den 1930er Jahren betreut die Diakonie auf dem Schwarzacher Hof (LK Neckar-Odenwald) geistig und körperlich behinderte Menschen. Doch während des nationalsozialistischen Regimes wurden auch aus dieser beschützenden Anstalt über 200 Heimbewohner abgeholt und im Rahmen des verbrecherischen Euthanasie-Programms ermordet.

Offensichtlich aufgrund der Verstrickungen in das NS-Vernichtungsprogramm weiterlesen

 

 

 


NEU: „Stammerer School Geretsried“

Die jüdische Sonderschule für Gehörlose und Sprachbehinderte im DP-Camp Geretsried 1947–1948

Lehrer Isaak Szmulewicz erteilt Sprechunterricht (Foto: AJDC)

„Im Lager Geretsried haben wir ein interessantes Experiment in Angriff genommen“, notierte eine Mitarbeiterin der Jewish Relief Unit unter dem Betreff „Stottererschule“. „Jüdische DPs, die bedingt durch Kriegshandlungen oder ihren Aufenthalt in den Konzentrationslagern unter Artikulationsproblemen leiden“, erhalten ab Mai 1947 dort eine spezielle Förderung und therapeutische Behandlung.

Diese einzigartige Bildungseinrichtung stand nicht nur jüdischen Überlebenden mit Sprechproblemen offen, sondern auch weiterlesen

 


Bayerisch Gmain und Prien

Jüdische Kinderlager im bayerischen Alpenvorland 1946-48

Kinder aus dem zentralen Auffanglager in Rosenheim fordern die frei Einreise nach Erez Israel (Foto: Beit Lochamei Hagetaot)
Kinder aus dem zentralen Auffanglager in Rosenheim fordern die frei Einreise nach Erez Israel (Foto: Beit Lochamei Hagetaot)

„Sie hatten nicht überlebt, sie existierten einfach länger als die Konzentrationslager,“ mit diesen Worten beschreibt der Historiker Lawrence Langer die allgemeine körperliche und mentale Verfassung der geretteten europäischen Juden. Unter den Überlebenden befanden sich auch Kinder und Jugendliche, die zum Teil schwer traumatisiert weiterlesen

 

 


Artikel des Nürnberger Instituts

Regelmäßig veröffentlichen wir auf den Seiten des größten deutschsprachigen jüdischen Online-Dienstes www.hagalil.com Artikel zu unseren Themen, hier einige Beispiele:

70 Jahre Israel – Die Shoa-Überlebenden und die Entstehung des jüdischen Staates

„Jidn hejbt on lernen boks!“

Unbekannte Fotos eines vergessenen Fotografen

Jeruschalaim de Lite

Als Schloss Maßbach Kibbuz Lanegew hieß