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Nürnberger Institut für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts e.V.
Nuremberg Institute for Holocaust Studies

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Nakam-Aktivisten kurz vor Ihrer Ankunft in Israel Foto: nurinst-archiv

Nakam - Jüdische Rache an
NS-Tätern

Lesung, Filmvorführung und Diskussion mit Jim G. Tobias

 

wo: Jüdische Gemeinde Wiesbaden
wann: Mittwoch, 18. Mai 2016, 19.00 Uhr


Nürnberg, 13. April 1946: Leipke Distel und zwei Komplizen dringen unbemerkt in die Großbäckerei ein. Im Schutz der Dunkelheit bestreichen die drei Männer 3.000 Brotlaibe mit Arsen. Am nächsten Tag krümmen sich tausende SS-Gefangene vor Schmerzen. Kurz nach der Befreiung ist für viele Überlebende der Schoah das Bedürfnis nach Rache übermächtig. Weder Trauer noch Angst, weder Glück noch Hoffnung: Kein Gefühl ist so stark wie das Verlangen nach Vergeltung. Doch nur ein paar Dutzend ehemalige Partisanen, KZ-Häftlinge und Angehörige der Jewish Brigade setzen ihre Racheschwüre in die Tat um. Über ein halbes Jahrhundert waren diese Pläne und Aktionen weitgehend unbekannt. Die Historiker Jim G. Tobias und Peter Zinke spürten einige der ehemaligen "Rächer" in Israel auf und befragten sie zu ihren Motiven und Aktivitäten. Zudem werteten sie hierzulande unbekannte Quellen aus.


Repro nurinst-archiv

Memoria als Kampf

Die Zeitschrift "Der Schild" als Spiegel antisemitischer Entwicklungen in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg

Vortrag von Dr. Nicole Grom






Jüdische Soldaten im kollektiven Gedächtnis Zentraleuropas. Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg aus jüdischer Perspektive.


Tagung des Centrums für Jüdische Studien Universität Graz vom 23. bis 25. Mai 2016


TV-Feature: In den Ruinen von Nürnberg
Jüdische Waisenkinder als authentische "Filmstars"

Die Wagenkolonne mit den Kindern fährt über den Hauptmarkt, im Hintergrund die Frauenkirche. (Filmszene aus „The Search“, © Praesens-Film, Zürich)Kurz nach dem Krieg wurde die Trümmerlandschaft Nürnbergs Schauplatz für den semidokumentarischen Spielfilm "The Search" (dt. Titel: Die Gezeichneten). In diesem Streifen thematisierte der aus Wien in die USA emigrierte österreichische Regisseur Fred Zinnemann anhand der Odyssee eines kleinen Jungen das schwere Schicksal der vielen Waisenkinder, deren Eltern den Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Die Oscar prämierte Produktion wurde 1948 in den USA uraufgeführt, in Deutschland mit Rücksicht auf eventuelle "Empfindlichkeiten"  ... [mehr]


Buchtitel Gabersee und Attel. Wartesäle zur Emigration

Buchprojekt - Neuerscheinung

Gabersee und Attel: Wartesäle zur Emigration

Die jüdischen Displaced Persons Camps in Wasserburg 1946–50

Zwischen 1946 und 1950 lebten in Gabersee und Attel (heute zur Stadt Wasserburg gehörig) bis weit über 2.000 Juden aus Polen, Ungarn, Rumänien und der Tschechoslowakei. Dieses Kapitel der lokalen Geschichte wurde bislang nicht wissenschaftlich erforscht und dokumentiert. Die ehemaligen Heil- und Pflegeanstalten Attel und Gabersee, die in das verbrecherische ... [mehr]


Logo der Internetseite alternativer medienpreis

Alternativer Medienpreis 2015 für unser Internetlexikon
www.after-the-shoah.org

Unser Internetlexikon über alle jüdischen DP-Camps und Communities in der US Zone nach 1945 wurde mit dem 1. Preis in der Sparte Internet ausgezeichnet.


Unser aktuelles Jahrbuch

Hier kommen Sie direkt zum ANTOGO Verlag, wo Sie das Buch nurinst 2014 bestellen können

nurinst 2014

Beiträge zur deutschen und jüdischen Geschichte
Schwerpunktthema: Davidstern und Eisernes Kreuz – Juden im Ersten Weltkrieg

Das siebte Jahrbuch des Nürnberger Instituts  ... [mehr]


Eines unserer Projekte

Australian flagA new home down under – the migration of
displaced persons to Australia

When the Allied forces conquered Germany, they were able to liberate only some tens of thousands Jewish prisoners from the camps. Between 1945 and 1950, however, the former Third Reich was a temporary place of refuge for about 200,000 Shoah survivors. Besides the prisoners freed ... [more]


Bill Freund beim Interview für das Nürnberger Videoarchiv der Erinnerung

Nürnberger Videoarchiv der Erinnerung

Jetzt alle Zeitzeugen-Interviews online

Zwischen 1998 und 2002 wurden für das Nürnberger Videoarchiv der Erinnerung in Deutschland, Israel und den USA zahlreiche ... [mehr]


Bild aus der Visualisierung Synagoge Bechhofen

Scheunensynagoge Bechhofen

Visualisierung der ehemaligen Scheunensynagoge ... [mehr]


Weitere Internetseiten des Nürnberger Instituts

www.after-the-shoah.org

www.aerzte.erez-israel.de (in Kooperation mit hagalil.com)

www.talmud-thora.de

www.nuernberger-videoarchiv.de


Neue Online-Videothek

mit frei verfügbaren Dokumentationen aus den Kategorien Displaced Persons/jüdische Nachkriegsgeschichte, NS-Verbrechen, Emigration und Kultur. Dieses Angebot, ein historisches Archiv und eine aktuelle Quelle zugleich, wurde mit freundlicher Unterstützung der Medienwerkstatt Franken ermöglicht. Die Filmpräsentation eignet sich zum Einsatz in der Jugend- und Erwachsenenbildung. Der hochauflösende Stream kann per Projektion (Beamer) gezeigt werden. [mehr]


letzte Änderung: 05.05.2016
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