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Veranstaltung

wo: Jugendsiedlung Hochland, Königsdorf (Oberbayern)
wann: 8. Oktober 2016, 13.30 Uhr

Absolventinnen des Offizierskurses für Frauen (Repro: nurinst-archiv)
Absolventinnen des Offizierskurses für Frauen (Repro: nurinst-archiv)

Auf dem Gelände der heutigen Jugendsiedlung Hochland befand sich zwischen 1946 und 1949 ein DP-Lager als Außenstelle des Lagers Föhrenwald. Zudem bildete die Hagana hier junge Männer und Frauen zu Soldaten für den israelischen Unabhänigkeitskrieg aus.

Unter dem Titel „Soldaten für Israel“ stellt Jim G. Tobias seine Forschungen über die nahezu unbekannte Geschichte der illegalen militärischen Ausbildung von Überlebenden der Shoa vor. Bei einem geführten historischen Rundgang über das Gelände sind noch immer vielfältige Relikte aus dieser Zeit zu entdecken.


nurinst 2016

Unser 8. Institutsjahrbuch ist erschienen

9783938286494
hier erwerben

Beiträge zur deutschen und jüdischen Geschichte
Schwerpunktthema: Kinder

herausgegeben von Jim G. Tobias und Nicola Schlichting

Der Themenschwerpunkt „Kinder“ beleuchtet in besonderer Weise das Schicksal von Jungen und Mädchen, ihre Erziehung und Versorgung sowie ihre gesellschaftliche Stellung in historischer Sicht.

 

 


NEU: Bayerisch Gmain und Prien

Jüdische Kinderlager im bayerischen Alpenvorland 1946-48

Kinder aus dem zentralen Auffanglager in Rosenheim fordern die frei Einreise nach Erez Israel (Foto: Beit Lochamei Hagetaot)
Kinder aus dem zentralen Auffanglager in Rosenheim fordern die frei Einreise nach Erez Israel (Foto: Beit Lochamei Hagetaot)

„Sie hatten nicht überlebt, sie existierten einfach länger als die Konzentrationslager,“ mit diesen Worten beschreibt der Historiker Lawrence Langer die allgemeine körperliche und mentale Verfassung der geretteten europäischen Juden. Unter den Überlebenden befanden sich auch Kinder und Jugendliche, die zum Teil schwer traumatisiert weiterlesen

 

 


Artikel des Nürnberger Instituts

Regelmäßig veröffentlichen wir auf den Seiten des größten deutschsprachigen jüdischen Online-Dienstes www.hagalil.com Artikel zu unseren Themen, hier einige Beispiele:

Von Eiskaffee ( אייס-קפה ) bis Sitzfleisch (זיצפלייש)
Deutsche Lehnwörter im Hebräischen

Als Elieser Ben-Jehuda 1881 von Litauen nach Palästina übersiedelte, hatte er ein großes Ziel: die Erneuerung des Hebräischen. Über zweitausend Jahre wurde die Sprache hauptsächlich in der Synagoge oder beim Thorastudium gesprochen. Um eine alltagsgerechte Kommunikation zu führen, reichte der Wortschatz bei Weitem nicht aus; Ben-Jehuda musste viele weiterlesen

Geburtshelfer des jüdischen Staates in Palästina:
Die Kibbuzim

Historisch ist die Kibbuzbewegung untrennbar mit der Utopie einer nationalen jüdischen Heimstatt in Palästina verbunden und steht seit über hundert Jahren als Synonym für den real gewordenen Lebensentwurf eines kollektiven, freien und selbstbestimmten jüdischen Lebens in Erez Israel. Die ersten Konzepte hierfür wurden in Osteuropa entwickelt weiterlesen

„Selten gab es eine herzlichere Stimmung als hier …“
Das Internationale Kinderzentrum Aglasterhausen 1945-48

Seit rund 80 Jahren betreut die evangelische Diakonie auf dem Schwarzacher Hof im Landkreis Neckar-Odenwald geistig und körperlich behinderte Menschen. Bis heute hat sich die Einrichtung von einer einfachen Pflegeanstalt zu einem modernen Rehabilitationszentrum für behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene entwickelt. Doch während des nationalsozialistischen Terror-Regimes weiterlesen

„Gib mir Ejzes, sonst geh ich Machulle“ – Lachoudisch, die vergessene Sprache der fränkischen Juden

Wenn man die mittelfränkische Gemeinde Schopfloch besucht, in ein Wirtshaus einkehrt und sich in Hörweite des Stammtisches niederlässt, kann es schon sein, dass man solche oder ähnliche unverständliche Wörter und Sätze wie in der Überschrift aufschnappt. Der jiddische Begriff Machulle leitet sich vom hebräischen Wort Mechule weiterlesen

Bücherraub für die Pseudowissenschaft

Im Oktober 1942 Jahren schickte der „Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg“ die ersten Bücherkisten weiterlesen