nurinst 2018 – in Planung

Beiträge zur deutschen und jüdischen Geschichte
Schwerpunktthema: Flucht, Vertreibung, neue Heimat

Das Jahrbuch nurinst 2018 erscheint September 2018.

Historiker aus Deutschland, Österreich und Israel beschäftigen sich mit folgenden Themen:

„Hier ist das Leben schwer, aber irgendwie sinnreicher als in Europa jetzt“
Martin Bubers Alija 1938 und sein Wirken in Jerusalem bis zur Staatsgründung 1948
Von Siegbert Wolf

Die Judaica-Sammlung des Gottfried Stammler im Heimatmuseum Schnaittach. Geschichte einer Arisierung?
Von Monika Berthold-Hilpert

„Wo Sie bleiben – interessiert nicht“
Österreichs „Provinzjuden“ nach dem „Anschluss“
Von Christoph Lind

„Von den Fesseln des Weissbuches befreit!“
Die Geburt des Staates Israel im Spiegel von Mitteilungsblatt und AUFBAU November 1947 bis Mai 1948
Von Nicola Schlichting

„Die Kinder haben beachtliches Vertrauen entwickelt“
Das Internationale Kinderzentrum Aglasterhausen 1945-48
Von Jim G. Tobias

„Aber größer als die Schuld der Jüdin am Niedergang ihres Volkes
wird ihr Anteil an seiner Wiedergeburt sein“
Frauen und Zionismus – ein Überblick
Von Andrea Livnat

„… endlich den Staub Deutschlands von ihren Füßen abschütteln“
Das Palestine Transit Camp im DP-Lager Bocholt 1946–1948
Von Marcus Velke

Die Gründung des Staates Israel und die Auswanderung aus dem jüdischen DP-Camp Bergen-Belsen
Von Thomas Rahe/Katja Seybold

„Allmächt, was ist jetzt das, ich habe ja die Hand voll Blut?“
Das Novemberpogrom 1938 in Nürnberg im Spiegel von
Ermittlungsakten der Nachkriegszeit
Von Alexander Schmidt

Das Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken – Ein Porträt
Von Rotraut Ries

Das Jahrbuch nurinst 2018 wird im Auftrag des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts e.V. von Jim G. Tobias und Nicola Schlichting herausgegeben.