Die Haare der KZ-Opfer
Zur industriellen Verwertung von Menschenhaaren
1942 wurden die Kommandanten der Konzentrationslager von der SS-Führung angewiesen, die Haare der gefangenen bzw. getöteten Häftlinge zu sammeln. Diese Haare wurden dann zur Bremer Wollkämmerei geschickt, wo Zwangsarbeiter diese zu Filzprodukten verarbeiteten. Ein weiterer Abnehmer der Menschenhaare war die Filzfabrik Alex Zink in Roth bei Nürnberg. Im Gegensatz zur Bremer Wollkämmerei wurde und wird allerdings von den Nachfahren dieses Fabrikanten immer bestritten, dass es zu einer industriellen Verwertung der Haare kam (eine Anlieferung ist hinlänglich dokumentiert). Nach neuen Recherchen unseres Instituts verdichten sich aber die Hinweise, dass auch in Roth mit den KZ-Opfern Geld verdient wurde. Eine Zwischenbilanz der Untersuchungen sind im 1. Institutsjahrbuch veröffentlicht.
Sollten sich noch lokale Zeitzeugen finden, bitten wir diese, sich an das Institut zu
wenden: info@nurinst.org
letzte Änderung: 13.05.2009 webmaster:
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Jahrhunderts e.V.
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